Sugaring oder Waxing: Was tut weniger weh?
1. Oktober 2026, 7 Minuten Lesezeit
Die kurze Antwort
Sugaring ist in der Regel deutlich sanfter und weniger schmerzhaft als klassisches Waxing. Die Zuckerpaste haftet nur am Haar und wird in Haarwuchsrichtung entfernt, während Waxing gegen die Wuchsrichtung arbeitet. Schmerzfrei ist Sugaring trotzdem nicht, besonders empfindliche Stellen können beim ersten Termin etwas ziepen. Wie unangenehm du die Behandlung empfindest, bleibt individuell.

Vielleicht kennst du genau diesen Moment.
Du stehst morgens im Bad, fährst mit der Hand über deine Beine und spürst schon wieder diese kleinen Stoppeln. Also Rasierer raus. Wieder über dieselben Stellen. Danach spannt die Haut, irgendwo brennt es und ein paar Tage später tauchen die nächsten eingewachsenen Haare auf.
Sugaring klingt nach einer möglichen Alternative.
Dann kommt der Gedanke, der dich seit Wochen oder Monaten vom Buchen abhält:
Wie weh tut das eigentlich?
Und direkt dahinter vielleicht noch ein zweiter:
Was passiert, wenn ich die Bikinizone oder den Intimbereich machen lasse? Muss ich mich vor einer fremden Person komplett ausziehen?
Also klären wir genau das.
Ohne so zu tun, als würdest du bei einer Haarentfernung überhaupt nichts spüren.
Was beim Sugaring tatsächlich mit deinen Haaren passiert
Beim Sugaring wird eine Zuckerpaste verwendet, die aus Glukose, Fruktose und Wasser besteht.
Mehr braucht es dafür nicht.
Die Methode selbst ist übrigens alles andere als neu. Sugaring wurde bereits im alten Ägypten praktiziert.
Der wichtigste Unterschied zum Waxing liegt aber nicht im Alter der Methode.
Er liegt darin, wie die Haare entfernt werden.
Die Zuckerpaste haftet am Haar und nicht an der Haut. Anschließend werden die Haare in ihrer natürlichen Wuchsrichtung entfernt.
Beim Waxing läuft dieser entscheidende Schritt anders: Das Haar wird gegen die Wuchsrichtung herausgezogen.
Genau dieser Unterschied macht Sugaring für viele Frauen zur angenehmeren Variante.
Beim Sugaring wird eine natürliche Zuckerpaste verwendet, die nur an den Haaren haftet, nicht an der Haut. Das macht die Behandlung deutlich sanfter und weniger schmerzhaft als Waxing. Außerdem werden die Haare in Wuchsrichtung entfernt, was das Risiko eingewachsener Haare minimiert.
Das bedeutet trotzdem nicht, dass du nichts fühlst.
Das Haar wird entfernt. Gerade an empfindlichen Stellen merkst du das.
Die ehrlichere Frage lautet deshalb nicht: "Spüre ich etwas?"
Sondern:
Welche Methode möchte ich an meine Haut lassen, wenn ich möglichst sanft vorgehen will?
Warum die Wuchsrichtung so einen Unterschied macht
Stell dir ein Haar vor, das in eine bestimmte Richtung aus der Haut wächst.
Beim Sugaring wird es in genau diese Richtung entfernt.
Beim Waxing wird dagegen gezogen.
Das klingt nach einem kleinen technischen Detail. Für die Behandlung macht es aber einen spürbaren Unterschied.
Gerade wenn du bisher nur den Rasierer kennst, ist dieses Gefühl zunächst ungewohnt. Beim Rasieren wird das Haar an der Oberfläche abgeschnitten. Beim Sugaring wird es entfernt.
Deshalb wäre das Versprechen "Du spürst überhaupt nichts" schlicht nicht ehrlich.
Sugaring ist deutlich angenehmer als klassisches Waxing, weil die Zuckerpaste nur am Haar haftet, nicht an der Haut. Empfindliche Stellen wie Bikinizone oder Intimbereich können beim ersten Mal etwas ziepen, mit der Zeit lässt das Empfinden nach.
Warum der erste Sugaring-Termin meist unangenehmer ist als der dritte
Der erste Termin ist für viele der Moment mit dem größten Fragezeichen.
Du kennst den Ablauf noch nicht.
Du weißt nicht, wie sich das Entfernen anfühlt.
Vielleicht liegst du da und spannst schon beim Gedanken daran Schultern, Bauch oder Beine an.
Und besonders an empfindlichen Stellen kann es beim ersten Mal eben ziepen.
Mit der Zeit lässt das Empfinden nach.
Das ist ein wichtiger Punkt, wenn du nach deinem ersten Sugaring-Termin denkst:
"Okay, das habe ich mir angenehmer vorgestellt."
Ein erster Termin muss nicht dein endgültiger Maßstab sein.
Du kennst beim nächsten Mal bereits den Ablauf. Das große Unbekannte ist weg. Und du weißt, was auf dich zukommt.
Eingewachsene Haare: Was du selbst tun kannst
Eingewachsene Haare können verdammt nerven.
Erst ist da nur ein kleiner roter Punkt. Dann wird daran herumgedrückt. Danach sieht die Stelle oft schlimmer aus als vorher.
Beim Sugaring werden die Haare in Wuchsrichtung entfernt, dadurch entstehen von vornherein deutlich weniger eingewachsene Haare als beim Waxing oder Rasieren. Zusätzlich hilft: ab dem 3. Tag nach der Behandlung sanft peelen (2x pro Woche), die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgen und in den ersten 24 Stunden enge Kleidung, Sauna und Sonnenbad meiden.
Der Punkt ist also nicht nur die Behandlung selbst.
Auch das, was du danach mit deiner Haut machst, gehört dazu.
Sanft behandeln. Feuchtigkeit geben. Nicht sofort mit engem Stoff über die frisch behandelte Stelle scheuern.
Intim-Sugaring: "Ganz ehrlich, mir ist das peinlich"
Für manche Frauen ist der Schmerz gar nicht das größte Hindernis.
Es ist dieser Moment vorher.
Hose ausziehen. Hinlegen. Eine fremde Person arbeitet an einer Körperstelle, die normalerweise niemand Fremdes sieht.
Natürlich kann sich das beim ersten Mal ungewohnt anfühlen.
Bei Studio Petra wirst du deshalb allein im Raum behandelt. Keine anderen Kundinnen laufen herein. Niemand schaut zu.
Petra Pischounig betreut seit über 25 Jahren jede Kundin persönlich, diskret und ohne Urteil.
Für Petra ist eine Bikinizone oder ein Intimbereich kein peinlicher Sonderfall. Es ist ihre Arbeit.
Du musst also keine bestimmte Figur haben. Du musst dich nicht dafür entschuldigen, wie du aussiehst. Und du musst auch nicht so tun, als wärst du vollkommen entspannt, wenn du nervös bist.
Sag einfach, dass es dein erstes Mal ist.
Dann weiß Petra Bescheid.
Manchmal nimmt allein das schon mehr Druck aus dem Raum als irgendein cleverer Spruch über "Entspannung".
Sugaring oder Waxing: Was passt besser zu dir?
Wenn dein Hauptkriterium der Schmerz ist, spricht der Ablauf für Sugaring.
Die Paste haftet am Haar und nicht an der Haut. Die Haare werden in Wuchsrichtung entfernt. Beim Waxing erfolgt das Entfernen gegen die Wuchsrichtung.
Wenn du bisher rasierst und damit vollkommen zufrieden bist, musst du daran auch nichts ändern.
Wenn du aber regelmäßig vor dem Spiegel stehst, wieder über dieselben Stellen rasierst und dich über Stoppeln, Rasurbrand oder eingewachsene Haare ärgerst, kann Sugaring eine Alternative sein, die du ausprobieren möchtest.
Du musst daraus keine Lebensentscheidung machen.
Ein Sugaring-Termin zeigt dir wesentlich mehr darüber, wie du persönlich die Methode empfindest, als stundenlanges Grübeln darüber, wie schlimm es möglicherweise sein könnte.
Was kostet Sugaring bei Studio Petra?
Die Sugaring-Preise für Damen sind klar nach Bereich aufgeteilt:
- Gesicht komplett: 27 Euro
- Achseln: 21 Euro
- Arme komplett: 43 Euro
- Unterschenkel: 39 Euro
- Oberschenkel: 47 Euro
- Beine komplett: 56 Euro
- Bikinizone: 29 Euro
- Intimbereich komplett: 59 Euro
Damit weißt du vor deinem Sugaring-Termin, mit welchen Sugaring-Kosten du für den gewünschten Bereich rechnen kannst.
Studio Petra findest du in der Erlgasse 30 in Klagenfurt am Wörthersee. Einen zweiten Standort gibt es in Althofen. Die Google-Bewertung liegt bei 4,9 Sternen.
| Sugaring | Waxing | |
|---|---|---|
| Entfernung | in Wuchsrichtung | gegen die Wuchsrichtung |
| Empfinden | deutlich sanfter und weniger schmerzhaft | weniger sanft als Sugaring |
Wenn du seit Monaten über Sugaring nachdenkst und jedes Mal kurz vor der Buchung denkst "Vielleicht tut es doch zu sehr weh", musst du dir nichts schönreden: Du wirst die Haarentfernung spüren. Sugaring arbeitet jedoch mit einer Paste, die nur am Haar haftet, und entfernt die Haare in Wuchsrichtung. Wenn du ausprobieren möchtest, wie sich das für dich anfühlt, kannst du bei Studio Petra in der Erlgasse 30 in Klagenfurt einen Sugaring-Termin buchen. Ein konkreter Einstieg wäre zum Beispiel die Bikinizone für 29 Euro. Danach weißt du aus eigener Erfahrung mehr als nach weiteren drei Monaten Grübeln.
Häufige Fragen
- Sugaring Tipps erstes Mal?
- Sag beim Termin ruhig direkt, dass es dein erstes Sugaring ist und du nervös bist. Gerade beim ersten Mal solltest du wissen, dass empfindliche Stellen etwas ziepen können. So gehst du mit einer realistischen Erwartung in deinen Termin. Du musst also nicht versuchen, besonders cool zu wirken. Wenn du unsicher bist, sag es. Petra weiß dann sofort, dass sie dich durch deinen ersten Termin begleitet.
- Nach Sugaring extrem eingewachsene Haare?
- Beim Sugaring werden die Haare in Wuchsrichtung entfernt, dadurch entstehen von vornherein deutlich weniger eingewachsene Haare als beim Waxing oder Rasieren. Zusätzlich hilft: ab dem 3. Tag nach der Behandlung sanft peelen (2x pro Woche), die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgen und in den ersten 24 Stunden enge Kleidung, Sauna und Sonnenbad meiden. Wenn du bisher vor allem wegen eingewachsener Haare nach einer Alternative zum Rasieren suchst, ist die Wuchsrichtung deshalb ein wichtiger Unterschied.
- Sugaring im Intimbereich?
- Ja, Studio Petra bietet Sugaring im Intimbereich an. Der Intimbereich komplett kostet für Damen 59 Euro, die Bikinizone 29 Euro. Gerade beim ersten Intim-Sugaring kann die Behandlung an empfindlichen Stellen ziepen. Gleichzeitig gilt auch hier: Die Zuckerpaste haftet am Haar und nicht an der Haut, und die Haare werden in Wuchsrichtung entfernt.
- Wie privat ist die Behandlung?
- Du wirst allein im Raum behandelt und persönlich betreut. Niemand außer der behandelnden Person ist währenddessen dabei. Wenn du vorab wissen möchtest, wie der Termin genau abläuft, kannst du solche Fragen direkt mit Petra klären. Wenn dir etwas unangenehm ist oder du unsicher bist, sprich es vor der Behandlung an. Petra betreut ihre Kundinnen seit über 25 Jahren persönlich, diskret und ohne Urteil. Gerade bei der Bikinizone und beim Intimbereich darfst du nervös sein und Fragen stellen.